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14./15.01.2012 - int. Mastersschwimmfest in Gau-Algesheim

Das Jahr der Weltmeisterschaft hat begonnen. Am vergangenen Wochenende fand sich ein kleines Team der SG Wuppertal zu einem ersten  Leistungstest beim internationalen Mastersschwimmfest in Ingelheim am Rhein ein. Offensichtlich war der Feiertagsspeck bei den Teilnehmern schon vor dem Wettkampf wieder runter, denn die Ergebnisse sprechen für sich.

17 mal wurde der begehrte erste Platz durch die SG Wuppertal errungen, für den es traditionell jeweils eine Flasche Pfälzer Wein gab.

Für Folkert Meeuw war dies der erste Wettkämpf nach seiner schweren Herz OP des vergangenen Jahres. Als unser ältester Teilnehmer ging er mit gutem Beispiel voran und machte durch mehrere Weltklasseleistungen auf sich aufmerksam. Die von ihm erzielten Zeiten setzten in der Altersklasse 65 Maßstäbe, die für Konkurrenz in Riccione in diesem Jahr hohe Hürden darstellen werden. Ob es nun die Aussicht auf eine gute Flasche Wein, oder einfach nur optimale Wettkampfbedingungen in Ingelheim waren, werden wir nicht erfahren. Jedenfalls reihten sich an die Leistungen unseres Seniors weitere Bestleistungen an, die bis in die jüngeren Altersklassen reichten.

Andreas Petersen und Jochen Bruha bestätigten ihre aufsteigende Form in den Freistilstrecken. Ganz erstaunlich auch die Zeiten von Britta Weber. Seit Monaten in einem beständigen Formtief und ohne eine rechte Idee, woran es eigentlich liegen könnte, platzte bei ihr nicht zum ersten Mal bei einem bedeutungsarmen Wettkampf der Knoten. Das Ergebnis war eine "Hammerzeit" über 200m Rücken (02:36,74), die sie seit Jahren auch ansatzweise nicht geschwommen ist. Neben Britta konnte Anja über die beiden Bruststrecken überzeugen, so dass auch sie mit 2 Flaschen Wein und dem Ehrenplatz belohnt wurde.
Falk war angetreten, um seine eigene Art des Minimallismus zu betreiben: Getreu dem eigenen Motto: "Ein Pferd springt nur so hoch wie es muß" spulte er seine 5 Strecken ab und schleppte dafür 4 x den Altersklassenlohn mit ins Bergische. Nur über 100m Schmetterling blieb ihm der Preis versagt.

zu den Einzelergebnissen:

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Jahresabschluß 2011

Zum Jahresende 2011 zog es einige Mastersschwimmer/innen der SG Wuppertal ins benachbarte Nevigeser Schwimmbad. Dorthin wurde zum gemeinsamen Springen, Staffelschwimmen, Spaß haben und  Speisen eingeladen.

Hier konnte mal fernab dem schwimmerischen Können, all die ganzen anderen Fähigkeiten im Umgang  mit Wasser gezeigt werden. Also wenn das dann mal mit dem Schwimmen nicht mehr funktioniert, wir sind die neuen Wasserballer, Springer und vielleicht auch Synchronschwimmer. Aber so unrealistisch wollen wir gar nicht weiterdenken....

Also auf in ein noch erfolgreicheres Schwimmjahr 2012. Noch mehr Geschlossenheit, mehr Spaß, mehr Leistung, mehr Wille, mehr Konsequenz, weniger Krankheiten sowie weniger Verletzungen !

Wir wünschen Euch allen einen guten Rutsch und ein frohes neues Jahr 2012!

 

26./27.11.11 - Deutsche Kurzbahnmeisterschaften der Masters in Berlin

Mit 5 x Gold, 6 x Silber und 5 x Bronze in Einzel-und Staffelwettbewerben war die SG Wuppertal eine der erfolgreichsten und mit 21 Aktiven eine der am stärksten vertretenen Startgemeinschaften der 2. Deutschen Kurzbahnmeisterschaften in der Berliner Europaschwimmhalle.
Während die offene Klasse an diesem Wochenende in der Wuppertaler Schwimmoper zu Gast war, konnten die Masters sich über optimale Bedingungen in einer der größten Schwimmarenen der Welt freuen.

Dort wo sich über das Jahr die Elite des Weltschwimmsports die Ehre gibt, zeigte wieder einmal Falk Wittköpper, in welch bestechender Form er derzeit ist. Seit geraumer Zeit ohne Trainer, lieferte er hier mehrere persönliche Bestleistungen ab, die für die Teilnahme an den offenen Deutschen Kurzbahnmeisterschaften ausgereicht hätten. Mit Meistertiteln in der Altersklasse 25 - 29 Jahre über 50 Brust (00:29,65) und 100m Brust (01:05,09), einer Gold- und einer Silbermedaille in den Staffelwettkämpfen war er der erfolgreichste Teilnehmer der SG Wuppertal. Dazu gab es noch eine persönliche Bestmarke über 100m Lagen (01:00,86) die jedoch "nur" zu Platz 4 reichte.

 

Dicht gefolgt von Falk sammelte unser Medaillenhamster Harry Bayer in der Altersklasse 60 - 64 Jahre unauffällig einen Ehrenplatz nach dem anderen ein. Über 100m Rücken schlug er in 01:21,32 und durfte sich über Platz 2 freuen. Die 50m Rücken beendete er in 00:36,66. (Platz 3). Mit großem Erstaunen sahen wir dann, wie er in seiner Nebenlage über 50m Brust antrat und mit 00:38,60 auf einen beachtlichen 5. Rang kam. Dazu gab es noch eine Gold- sowie eine Silbermedaille in den Staffelwettbewerben.

Nicht weniger erfolgreich war wieder einmal Andereas Petersen in seiner Altersklasse der 60 - 64 jährigen. Für ihn gab es 2 Bronzemedaillen in 50m Freistil (00:29,05) und 100m Freistil (01:06,15). Dazu eine Gold- und 2 Silbermedaillen in den Staffelwettbewerben.

Natürlich gingen auch unsere Abonnementssieger der vergangenen Jahre nicht mit leeren Händen nach Hause. Christian Poswiat hatte sich ganz auf die 50 Brust konzentriert und dafür auf die Teilnahme in einer Staffel verzichtet. Er beendete sein Rennen in der Altersklasse der 40 - 44 jährigen als Deutscher Meister in schnellen 00:30,87.
In der gleichen Altersklasse konnte sich Jochen Bruha jeweils über 50m Freistil (00:24,78) und 100m Freistil (00:53,88) jeweils die Silbermedaille erkämpfen. Mittlerweile hat die deutsche Konkurrenz in allen 40er Altersklassen dermassen angezogen, dass im oberen Bereich schnellere Zeiten erreicht werden, als in den 10-15 Jahre jüngeren Jahrgangsklassen. Jochens Zeiten, immer noch eine Klasse für sich, reichten bis vor wenigen Jahren locker für deutsche und europäische Titel, heute durch verschiedene Wiedereinsteiger in den Mastersspitzensport nicht mehr uneingeschränkt für den bundesdeutschen Spitzenplatz.

Ganz besonders hervorzuheben sind die Leistungen unseres Neuzugangs Anna-Lena Rumpf. Nach jahrelanger Wettkampfabstinenz und seit Monaten ohne dauerhaftes Training, lieferte sie Zeiten ab, die sie zur derzeit schnellsten Freistilschwimmerin der SG Wuppertal machten. Zugleich sicherte sie sich die wichtige Norm für den Erhalt der SSLZ-Limitkarte des kommenden Jahres. Bereits die Staffelzeit über 50m Freistil (00:29,60) war für uns eine echte Überraschung.  Über 100m Freistil  bestätigte sie dann ihre gute Form nochmals mit 01:05,70.

Zuletzt unsere Staffeln:

 

Stark brustlastig ausgelegt und eine echte Macht in Deutschland. Sowohl in der 120er Altersklasse, als auch bei den Oldies der 240er Gruppe platzierten sich die Männer über 4 x 50m Brust auf Platz 1.

Auch bei den Frauen der 100er Altersklasse ging der 2. Platz über 4 x50m Brust an unsere SG.

Dazu noch zweimal ein zweiter Platz in den Freistil- und Lagenstaffeln der Männer und ein 3. Platz in der Mixed Lagenstaffel rundeten das Gesamtbild dieses erfolgreichen Wochenendes ab.

Und Hunger hatten wir danach auch....

>>> zu den Einzelergebnissen unter "weiterlesen"

>>> mehr Fotos gibts in unserer Fotogalerie

 

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